Die POPkörner
Die POPkörner

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Stefanie Taschinski



Stefanie Taschinski studierte Geschichte und Soziologie in Hamburg und Berlin. Sie schrieb zunächst Drehbücher für die Abendprogramme der großen TV-Sender. Eines Tages entdeckte sie vor dem Fenster ihres Arbeitszimmers eine kleine Gestalt im Hinterhof und sie schrieb ihr erstes Kinderbuch "Die kleine Dame". Kurz darauf folgten mit "Die POPkörner. Ein Song für Lou" und "Die POPkörner. Ein Feuerwerk für Motte" die ersten zwei Bände einer sehr erfolgreichen Mädchenreihe ab 10 Jahren. Stefanie Taschinski lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Hamburg.

Foto © Burgis Wehry
Mehr Infos über Stefanie Taschinski und ihre Bücher findet ihr auf Stefanie Taschinskis Homepage.

Fragen an Stefanie Taschinski

Die POPkörner verbindet eine besondere Freundschaft, die mit großen Hindernissen entstanden ist. Glauben Sie nicht an die »Liebe auf den ersten Blick«?

Selbstverständlich glaube ich an die Liebe auf den ersten Blick – nur nicht zu viert. ;-)

Was ist für Sie das Wichtigste an einer Freundin?

Dass wir zusammen Luftschlösser bauen, lachen, Nächte durchquatschen und vor unserer Lieblingseisdiele sitzen und einfach die Seele baumeln lassen. Dass sie mir ehrlich die Meinung sagt, dass ich mich bei ihr ausheulen darf und ihr immer, immer vertrauen kann.

Auch in Ihren Geschichten um die »Kleine Dame« spielt das Thema »Freundschaft« eine zentrale Rolle. Machen Ihnen Freundschaftsgeschichten besonders viel Spaß?

Es gibt einen Nord-und einen Südpol – es gibt Familie und Freundschaft – und um diese beiden Pole dreht sich auch meine (Schreib-) Welt.

Bei den POPkörnern wird auch viel gedichtet und gesungen. Wie ist Ihr eigenes Verhältnis zur Musik?

Ich liebe Musik. Ich liebe die Musik und den Rhythmus, der in Worten steckt. Deshalb schreibe ich Songtexte und erfinde Reime. Außerdem singe ich gerne (unter der Dusche, auf dem Fahrrad, im Chor). Ich finde, wenn wir gemeinsam singen, egal, ob wir auf einem Popkonzert unseren Lieblingssong mitsingen, oder im Chor ein klassisches Stück – die Musik verbindet uns und das finde ich wunderbar.

Wie sieht ein ganz normaler Tag bei Ihnen aus?

Wenn ich Frühstücksdienst habe (mein Mann und ich wechseln uns ab), stehe ich um 6.30 auf, mache Frühstück und hole meine Töchter aus den Betten. Wir frühstücken gemeinsam und sprechen darüber, ob es etwas Besonderes am Tag gibt. Danach nehme ich meine Teetasse und gehe ins Arbeitszimmer. Bis zum Nachmittag arbeite ich, das heißt ich schreibe, bereite Lesungen vor oder entwerfe einen Blogbeitrag für meine Homepage. Der Nachmittag gehört dann meinen Mädchen. Wenn die Zeit knapp ist und ich zum Beispiel ein neues Buch abgeben muss, setze ich mich nach dem Abendbrot noch für eins, zwei Stunden an den Schreibtisch. Und dann heißt es: »Gute Nacht, John boy!«

Was lieben Sie besonders am Schreiben?

Meine Bleistifte, schönes Papier, das Abtauchen in eine Geschichte, die Freiheit des Fabulierens, die Klarheit, die Gedanken mitunter beim Schreiben annehmen.

Über »Die kleine Dame« haben Sie einmal gesagt: Sie »spazierte plötzlich in den Hof«, als Sie gerade aus dem Fenster sahen. Wie sind die POPkörner zu Ihnen gekommen?

Meine ältere Tochter wird bald dreizehn und so bin ich schon seit einer ganzen Weile von Mädchen umgeben, die sich rasant verändern und wie die Popkörner genau wissen, was sie wollen und was ihnen wichtig ist. Diese Mädels haben mich zu den Popkörnern inspiriert.

Um welches »POPkorn« wird es im nächsten Band gehen?

Der dritte Band wird sich um Billie drehen.

Wir sind schon sehr gespannt. Vielen Dank!

ImpressumArena Verlag • Illustrationen © Arena Verlag/ Silke Schmidt